Das Sportgerät




1.Der Langbogen

ist ein aus einem Stück bestehender Bogen, meist aus verleimtem Holz. Es sind keinerlei Zielhilfen erlaubt.
Diese Stilart ist vorwiegend beim Feldbogenschießen anzutreffen, wobei in der Regel Holzpfeile mit Naturfedern geschossen werden. Meisterschaften werden nur vom Deutschen Feldbogenverband ausgerichtet.









2. Der Compoundbogen

findet in den letzten Jahren in Deutschland immer mehr Anhänger. Bei diesem Bogen wird die Sehne über Rollen geführt, was zu einer Gewichtsreduzierung beim Auszug wie bei einem Flaschenzug führt. Das Bogen Mittelstück besteht aus Leichtmetall und die angesetzten flexiblen Wurfarme aus verleimtem Holz, Glasfiber und eventuell Carbonfasern. Als Zielhilfe sind Schiebevisier, Sehnenlochvisier (Peepsight) und Wasserwaage erlaubt. Für das Lösen des Pfeils ist eine Auslösehilfe (Release) erlaubt. Stabilisatoren zur Schwingungsdämpfung sind ebenfalls erlaubt. Das Zuggewicht ist auf 60 lbs ( 27,24 kg) begrenzt. Die Pfeile bestehen aus Aluminium- oder Carbon-Rohr.




3. Der Recurvebogen (Olympischer-Bogen)







besteht aus 3 Teilen. Einem Mittelstück aus Holz oder Leichtmetall und zwei flexiblen Wurfarmen aus verleimtem Holz, Glasfiber und eventuell Carbonfasern.
Wie beim Compoundbogen werden Pfeile aus Aluminium- oder Carbon-Rohr verwendet. Als Zielhilfe ist nur ein Schiebevisier erlaubt. Das Lösen der Pfeile erfolgt mit den Fingern, eine Auslösehilfe ist nicht erlaubt. Stabilisatoren zur Schwingungsdämpfung sind erlaubt.


Mit diesen Bögen werden die Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen ausgetragen.









4. Der Blankbogen


ist vom Grundaufbau wie der Recurvebogen. Es sind jedoch weder Stabilisatoren, noch Zielhilfen zugelassen

Im Bild zu sehen ist ein einteiliger Jagdbogen, der ebenfalls verwendet werden kann.